let’s talk about grammatic

Grammatik. Gefürchtet, verachtet, gebraucht. Wer sich schon einmal mit der Grammatik der deutschen Sprache auseinander gesetzt hat, erinnert sich vielleicht an Adjektive, Nomen, zusammengesetzte Hauptwörter, Nebensätze, Verbstellung, Zeitenfolge oder den guten alten Konjunktiv. Vor all diesen Begriffen fragt sich der Deutschlernende vielleicht: Brauch ich denn diese ganze Grammatik überhaupt?

Eine berechtigte Frage. Kinder lernen schließlich eine Sprache auch ganz ohne Kenntnisse der Grammatik. Oder hat schon jemand mal einen Vierjährigen den Konjunktiv II des Verbs „radfahren“ deklinieren hören? Auch viele Lernmethoden arbeiten damit, die Sprache möglichst „natürlich“, das heißt ohne große grammatikalische Konzepte einzuüben. Und wer selbst schon mal ein paar Brocken einer Fremdsprache gelernt hat, weiß: Im Restaurant bestellen kann ich auch ohne dem Präteritum.

Moderne Ansätze der Sprachvermittlung legen konsequenterweise weniger Wert auf grammatikalisch korrekte Sprachbeherrschung, sondern vielmehr auf das Training der vier Fertigkeiten: Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen. Dass dabei hie und da mal (Grammatik-)Fehler passieren, ist klar. Das sollte aber kein Hindernis sein, weiter Sprache aufzunehmen und zu produzieren. Grammatik macht in diesem Prinzip nur dann Sinn, wenn sie nützlich und direkt anwendbar ist.

Die gute Nachricht ist also: Der Weg führt weg von der klassischen grammatikalischen Progression und hin zu einer Gebrauchsgrammatik, die im täglichen Leben auch umsetzbar ist.

 

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